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Internal Decay: A Forgotten Dream (Re-Release) (Review)
| Artist: | Internal Decay |
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| Album: | A Forgotten Dream (Re-Release) |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Death Metal |
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| Label: | Vic Records | |
| Spieldauer: | 48:13 | |
| Erschienen: | 05.12.2025 | |
| Website: | [Link] |
Das Debütalbum der schwedischen Melodic-Death-Metaller INTERNAL DECAY erreicht in seiner Originalversion absurde Preishöhen auf Discogs und Co. Dem schmaleren Geldbeutel schaffen Vic Records mit dem Re-Release von „A Forgotten Dream“ Abhilfe.
Der Sound und die melancholische Schwere der Stücke rücken INTERNAL DECAY bisweilen in die Nähe früher AMORPHIS, wobei angesichts der originalen Veröffentlichungsdaten (1993 die Schweden, 1994 die Finnen) doch die Frage aufkommt, ob Esa Holopainen und Co. die Originalversion von „A Forgotten Dream“ zumindest gehört haben.
Denn Ähnlich wie auch AMORPHIS klingt der Death Metal von INTERNAL DECAY sehr melodisch und lebt von einer durchgängigen Melancholie, die sich auch im akzentuierten Keyboardspiel wiederfindet.
Die Gitarren und das Keyboard duellieren sich in einem Stück wie „The Anguish of Twilight“ derweil hin und wieder in der Manier, die später CHILDREN OF BODOM auf die Spitze treiben sollten, ohne dass das erdige Feeling zurückgedrängt wird.
Insgesamt liegt der Fokus der meisten Stücke aber auf getragenem Tempo, das immer wieder ein Mindestmaß an Epik erkennen lässt.
FAZIT: INTERNAL DECAYs 1993er-Debütalbum „A Forgotten Dream“ erfährt bei Vic Records eine passabel Neuauflage, wobei der urige Sound sowie das skurrile Artwork dem Nostalgiefaktor kaum schaden. Eine Neu- bzw. Wiederentdeckung ist dieses (ein wenig untypische) Stück Schweden-Death-Metal auf jeden Fall wert.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- To Each His Own Pain
- Repossessed Throne
- The Anguish of Twilight
- My Hatred
- A Forgotten Dream
- Ex Oblivione
- Tears of Blood
- ...and Darkness Shall Fall
- Embedded
- Bass - Kenny Lundstedt
- Gesang - Kim Blomkvist, M. Hagelin
- Gitarre - Micke Jakobsson, Willy Maturana
- Keys - Karim Elomary
- Schlagzeug - Thomas Sjöblom
- A Forgotten Dream (Re-Release) (2025)
- Fires Of The Forgotten (2026) - 12/15 Punkten
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