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Escaping Aghartha: Lurkers of Languid Waters (Review)

Artist:

Escaping Aghartha

Escaping Aghartha: Lurkers of Languid Waters
Album:

Lurkers of Languid Waters

Medium: CD/MC/Download
Stil:

Blackened Doom Metal, Ambient

Label: Hypnoic Dirge Records
Spieldauer: 74:30
Erschienen: 22.05.2026
Website: [Link]

Düstere Musik als aufklärerisches Mittel für diverse Probleme dieser Welt (Naturschutz, Artenrückgang, Umweltthematik) wird nicht erst mit „Lurkers of Languid Waters“ ein Thema. Aber ESCAPING AGHARTHA lassen durch ihre Mischung aus schwarzem Doom Metal und ambientösen Naturgeräuschen immerhin aufhorchen.


In Stücken mit bis zu sechzehn Minuten Länge (der Opener „Eel Black Market“) bleibt natürlich viel Platz für blubbernde Sumpf-Stimmung, dröhnende Riffs, die einen langsamen Tod suggerieren, oder auch stampfende Grooves, die stellenweise regelrecht maschinell klingen („Altered Currents“).
Die ungreifbare Stimmung zieht sich durch sämtliche Songs und ist eher ein bewusst gewähltes Mittel, um die Aufmerksamkeit des Hörers auf die Album-Thematik zu lenken, als ein zerfahrener Kompositionsfehltritt zu sein.


Nichtsdestotrotz wirkt der verschleppte Charakter, der sich mit jedem neuen Song verstärkt, auf Dauer ermüdend (selbst in Anbetracht der Tatsache, dass es sich hier um ein schwarzes Doom-Metal-Album handelt).
Das entzieht der Musik leider einiges an Potenzial, obwohl selbiges durchaus vorhanden ist, wie das angespannt dissonant klingende „Degrade and Impede“ beweist, welches mit unkonventionellen Rhythmen und Wendungen nicht leicht zu erfassen ist, aber den Hörer aus der aufkeimenden Lethargie herausreißt. Leider bleibt dieser Ansatz zum Großteil auf besagtes Stück beschränkt.


FAZIT: ESCAPING AGHARTHA verschenken auf „Lurkers of Languid Waters“ leider einiges von dem ihrer Musik zugrunde liegenden Potenzial. Denn die allgegenwärtige Behäbigkeit ermüdet stärker, als es der Musik förderlich ist. Zwar ist der Album-Charakter einigermaßen schlüssig und der ein- oder andere Ausreißer-Song weckt immerhin Interesse. In Gänze entledigt sich die Musik nur sehr selten ihrer Lethargie, die häufig dafür sorgt, dass die Augenlider schwer werden.

Dominik Maier (Info) (Review 131x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 7 von 15 Punkten [?]
7 Punkte
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Tracklist:
  • Eel Black Market
  • The Phantoms that Haunt and Linger
  • Altered Currents
  • Degrade and Impede
  • Cradle of the Sargasso Sea
  • Eaten to Obliteration
  • Transformations
  • Journey to the Sargasso Sea

Besetzung:

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